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20.05.2012, 22:48 Uhr

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Datenklau bei shirtalarm.de

Wenn ich in einem Online-Shop einkaufe nutze ich üblicherweise nicht meine "normale" E-Mail-Adresse, sondern eine Adresse mit einem Shop/Website-bezogenem Kennzeichen (=Tag). Auf diese Weise lassen sich bei einer eingehenden E-Mail zwei Dinge sehr leicht herausfinden:

  1. Woher hat ein Absender meine E-Mail-Adresse
  2. Passt diese E-Mail-Adresse zum Inhalt der E-Mail

Vor wenigen Stunden erreichte mich eine E-Mail von "Amazon.de" <kundenservice@amazon.de>. Die Mail war gut gemacht und wies mich auf eine "Wichtige Mitteilung bezüglich Ihrer Zahlungsmittel" hin. Klang alles recht realistisch und auch der Link auf www.amazon_sicher.com[1] dürfte dem normalen Kunden nicht negativ auffallen. Wer sich das ganze aber etwas genauer ansieht der wird feststellen, dass die Webseite auf einem Server in Malaysia liegt und letztendlich nur zum Stehlen von Kreditkarteninformationen von Amazon-Kunden gedacht ist.

Aufgefallen ist mir aber insbesondere Punkt 2): Die Empfänger-Adresse hatte die Kennzeichnung, die ich im Mai 2009 bei einem Kauf bei "shirtalarm.de" benutzt hatte. Wenn man Zugunsten von shirtalarm.de mal annimmt, dass sie ihre Kundendaten nicht verkauft haben, dann wird sie dort wohl gestohlen worden sein. Dafür spricht auch, dass meine shirtalarm-Adresse inzwischen schon mehrfach missbraucht wurde. Theoretisch könnte sie natürlich auch bei mir gestohlen worden sein - wieso aber dann ausgerechnet nur die shirtalarm-Adresse und keine meiner zig anderen gekennzeichneten Adressen?

Wer also vor Februar 2011 (da ist es mir zum ersten Mal aufgefallen) bei shirtalarm.de etwas gekauft hat, der muss sich über Phishing-E-Mails[2] nicht wundern.


[1] In der Adresse habe ich zur Sicherheit einen "-" durch einen "_" ersetzt. Sonst klickt noch jemand darauf und ich bin Schuld ;-)
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Phishing

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Werbetreibende vs. Meine Nerven

Ich mag keine Werbung. Weder als E-Mail auf dem PC, noch als Werbeprospekt im Briefkasten. Weder SPAM von fremden Viagraverkäufern, noch Newsletter von Online-Shops, in denen ich irgendwann mal etwas bestellt hatte.

Da ich aber sehr gerne online bestelle und noch dazu immer wieder bei verschiedenen Online-Shops einkaufe, wird meine Geduld in Sachen Werbung leider immer wieder auf die Probe gestellt ...
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Erfahrung: Festplattenausfall Buffalo Linkstation

Um bei mir im LAN Daten zwischen den PCs zu teilen, habe ich mir vor längerem mal ein NAS (Buffalo Linkstation) mit zwei internen Festplatten à 1 TB gekauft. Konfiguriert mit RAID1 bietet das Gerät für vergleichsweise wenig Geld eine gute Ausfallsicherheit. Und prompt hat es mich vor wenigen Tagen erwischt ...
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Gemeinfreie Weihnachtslieder

Wenn jemand einen Text schreibt, dann ist er der Urheber dieses Textes. Wenn dann jemand dazu eine Melodie komponiert, dann ist der Komponist Urheber der Melodie und wenn dann noch jemand aus Melodie und Text ein Notenblatt erstellt, dann gibt es einen dritten Urheber, nämlich den der Edition.

Das deutsche Urheberrecht sieht vor, dass 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers das Urheberrecht verfällt und das Werk gemeinfrei wird[1]. Das trifft z. B. auf sehr viele klassische Weihnachtslieder und deren Texte zu - nicht aber auf die Noten selbst ...
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Sophie the Giraffe - Gift Box

In der Rubrik "Schwarzer Humor" spielt heute eine umstritten Giraffe die Hauptrolle: Ökotest darf derzeit nicht mehr so richtig behaupten, dass sie über die Maße Giftstoffe enthalten würde. In England findet man aber anscheinend deutlichere Worte:



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Ist Sophie la Girafe gifitg?

Bei mir steht seit neustem eine niedliche Giraffe aus Naturkautschuk auf dem Schreibtisch. Sie ist mit Lebensmittelfarbe bemalt und laut Hersteller für Babys geeignet, nein, sie fördert sogar die Entwicklung des Kindes.

Sie steht auf meinem Schreibtisch seit Ökotest schrieb, dass sich aus ihr "im Labor erhebliche Mengen nitrosierbarer Stoffe" gelöst hätten, die "im Körper krebserregende Nitrosamine bilden [können]". Auch krebsverdächtiges Naphtalin hätte man gefunden. In der ersten Version des Artikels hieß es noch, dass sie in Deutschland nicht verkehrsfähig sei. Das darf inzwischen nicht mehr behauptet werden, vielleicht ist es auch nicht wahr - wer weiß?

Hat Ökotest hier einem Spielzeughersteller grundlos einen erheblichen Imageschaden verpasst oder hat bei diesem tatsächlich die Qualitätskontrolle versagt? Reizt ein Spielzeughersteller hier Grenzwerte aus - überschreitet sie wohlmöglich - oder ist Ökotest nur überkritisch mit seiner Bewertung der Ergebnisse?


Ökotest klärt dies momentan gerichtlich (siehe News [1]) und der fragliche Artikel ist momentan offline. Ökotest dürfte groß und erfahren genug sein, um damit umgehen zu können.

Tragisch ist nur, dass auch kleine Aggregator-Portale, z. B. das CleanKids Magazin[2], unter den Auswirkungen der Auseinandersetzung leiden müssen. Es ist sehr Aufwändig den Überblick über alle Warnmeldungen und Ergebnisse (RAPEX, Ökotest, test, Lebensmittelwarnung.de, u.v.m.) zu behalten und nur über solche Portale lässt sich die tägliche Flut an Meldungen sinnvoll bewältigen. Die Abmahnung ist bei CleanKids schon eingetroffen - zum Glück aber scheint Ökotest in diesem Fall seine schützende Hand über CleanKids aufzuhalten. Kompliment!


Und ob die Giraffe jemals wieder den Weg in unser Kinderzimmer finden wird ist fraglich. Wir haben uns von der tollen Beschreibung auf der Verpackung blenden lassen - aber eigentlich wollen wir gar nicht, dass unsere Kinder auf Gummi rumkauen. Und sei es noch so gesund.


[1] http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?...0;bernr=07
[2] http://www.cleankids.de/

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Putty Public-ssh-Key mit OpenSSH benutzen

TechLogManchmal schickt mir jemand einen ssh-Key, damit ich ihm den Zugang auf einem Server freischalte. Wurde der Key mit puttygen erstellt, dann kann er meist nicht direkt mit OpenSSH benutzt werden. Zwar könnte man mit puttygen die OpenSSH-Version des Keys exportieren, aber einfacher geht es manuell:

1) Erste, letzte und Comment Zeile löschen ("----- ... -----")
2) Alle Zeilenumbrüche und Leerzeichen entfernen
3) Beliebigen Kommentar am Ende mit Leerzeichen getrennt angeben
5) Am Anfang "ssh-rsa " einfügen

Der Key sollte danach mit "ssh-rsa AAAAB3NzaC1yc2EAAA..." beginnen und einzeilig sein. Am Ende dürfen beliebige Kommentare stehen (am besten E-Mail-Adresse des Besitzers und/oder sein Name).
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Im Mund ...

... meines Zweiten fand ich grad einen Aufkleber des TÜV Rheinland Product Safety. Welche Ironie.
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Trojaner-T-Shirt

Spiegel-Online berichtet[1] von einer genialen Aktion der Aussteigerinitiative "Exit"[2]: Auf einem rechtsextremen Musikfestival wurden T-Shirts verteilt, die nach dem ersten Waschen ihren Aufdruck änderten:

"Was Dein T-Shirt kann, kannst Du auch - Wir helfen Dir, Dich vom Rechtsextremismus zu lösen"


Tolle Idee - Hacked in Real Life[3].

[1] http://www.spiegel.de/politik/deutsch...36,00.html
[2] http://www.exit-deutschland.de/
[3] http://wins.failblog.org/tag/hacked/
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Bug-of-the-day: Strange check_proc issue with Nagios NRPE

TechLogToday I had to debug a strange Nagios NRPE issue where the check_proc command didn't properly report the status of a running process ...