Einen Ausbildungskredit und andere voll-zurückzuzahlende Finanzierungsideen konnte mir der Berater wohl vorbeten, aber so hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt.
Etwas frustiert, habe ich daraufhin das BAFö-Gesetz von vorne bis hinten gelesen und siehe da: Für Mitarbeit in Hochschul-Gremien kann man eventuell weitere BAFöG-Semester hinzubekommen.
Zu schön, dass ich einige Semester in den Fakultätsrat und die Studienkommission gewählt war. Hätte nie gedacht, dass sich das jemals bar auszahlen würde, aber das wird es wohl tun. Denn inzwischen hat mir der zuständige Berater vom BAFöG-Amt Bremen zugesagt, dass ich für meine Gremien-Tätigkeit 2 Semester angerechnet bekäme. Perfekt! :-)
Von einer Komilitonin habe ich erfahren, dass es nicht grundsätzlich gar kein BAFöG nach der Regelstudienzeit gibt. Ihr hat man angeboten, wenigstens (soweit ich mich erinnere) die Studiengebühren und Reisekosten zu übernehmen, obwohl sie auch >Regelstudienzeit liegt und keine Gremienarbeit vorzuweisen hat.
Vom Auslandsamt der Uni Tübingen erfuhr ich ausserdem, dass die Sache mit der Regelstudienzeit erst seit Neustem so eng gesehen wird. Bisher waren die BAFöG-Ämter anscheinend ziemlich großzügig, was das anbelangt.
Aber egal. Mein Problem hat sich gelöst.
