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05.02.2012, 16:35 Uhr

Fotografieren statt Fotokopieren

Es gibt hier an der UWA nur wenige Vorlesungen, in denen die Dozenten nicht erwarten, dass man sich die zugrunde liegende Literatur kauft. Der Normalfall ist leider, dass man dafuer dann um die $80 (ca. 48 EUR) ausgibt ... Moegliche Alternativen sind natuerlich, sich das Buch in der Bibliothek auszuleihen (leider gibt es zu wenig Exemplare dort) oder normale Kopien davon zu machen (was bei 175 Seiten aber auch um die $20 kosten).

Ich habe heute mal etwas voellig anderes ausprobiert und einfach digitale Fotos der Seiten gemacht. Dabei muss ich zunaechst mal meine Kamera loben (Canon Ixus 400), die das ganze ohne Akkuwechsel und mit 175x Blitzen mitgemacht hat.

In den Einstellungen habe ich dabei lediglich den Makro-Mode aktiviert, der dafuer sorgt, dass der Blitz deutlich reduziert wird und die Seiten nicht ueberbelichtet. Leichte ueberbelichtete Streifen gab es zwar dennoch, aber es ist trotzdem alles lesbar.

Das Ergebnis waren dann etwa 170 MB an Daten, die ich nochmal durch mogrify geschickt habe, um das .jpg Profil zu entfernen (+profile "*") und die jpg-Qualitaet zu reduzieren (macht mogrify automatisch und verkleinert die Dateigroesse auf etwa 50 %). Uebrig bleiben 71 MB Buch.

Nach einer weiteren Reduktion (mogrify -resize 1600 *JPG) sind es sogar nur noch 41 MB, allerdings sieht man auch schon leichte Unsauberheiten im Bild. Ich lasse die Bilder hier von kuickshow anzeigen und muss bei meiner Aufloesung (1024x768) einmal hineinzoomen, um den Text lesen zu koennen.

Das Ergebnis, was mir bei 20 Minuten Arbeit etwa $80 gespart hat, reicht fuer meine Zwecke voll und ganz aus und ich kann endlich die verlangten Uebungsaufgaben beginnen ...

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