Es gibt da so eine "Firma" (wir wollen ja jetzt keine Namen nennen), die bietet mir die schoene Moeglichkeit, gut und guenstig Domainnamen zu registieren und die Handles sowie Nameserver selbst zu verwalten. Aber wehe man will "mal eben" einen KK durchziehen ...
Diese "Firma" ist gross und hat vieles automatisiert. Das ist in einigen Bereichen ein Vorteil, aber mit etwas Pech bleibt man schnell mal in den starren Strukturen haengen. Man hat sich dort z. B. etwas nettes ausgedacht, was man "Providerwechselschreiben" nennt. Die Idee ist, dass der Besitzer (REG-C) einer Domain immer das letzte Wort haben und per Unterschrift bestaetigen soll, dass er mit einem Providerwechsel einverstanden ist. Mal abgesehen davon, dass meines Wissens kein anderer Provider sowas fordert und andere Provider KKs normal auch erst nach Kuendigung ihres Kunden zustimmen, koennte man es ja fast noch als sinnvoll (wenn auch ueberfluessig) betrachten.
Aber wenn irgendwas nicht exakt den Erwartungen entspricht, dann bekommt man eine nette (halb-automatische) E-Mail die einem mitteilt:
"Ihr Fax Auftragsnummer xy konnte bei uns leider nicht als Bestätigung Ihres Auftrags bearbeitet werden, da folgendes Problem vorliegt:" - klar, soviel hat mir die nichtssagende Betreffzeile dann auch schon verraten. Darauf folgend dann die verschiedensten Textbloecke, die mich regelmaessig verzweifeln lassen ...
Sie haben auf Ihrer Auftragsbestätigung Änderungen vorgenommen. Unsere Auftragsbearbeitung erlaubt einen nachträglichen Eingriff in die bereits angegebenen Daten leider nicht. Aus diesem Grunde können wir Ihre Änderungen bedauerlicherweise nicht übernehmen. - und natuerlich auch den KK nicht starten. Klasse! Aber eigentlich erwartet ja auch ueberhaupt niemand, dass die Aenderungen uebernommen werden (da ich das Handle ja jederzeit selbst aendern kann). Und in diesem Fall ging es um exakt eine Ziffer in einer Postleitzahlt ...
Doch wer jetzt meint, dass das ja kein Problem sein sollte, wird mit folgender Support-Auskunft enttaeuscht: Wir können Ihr Problem verstehen, jedoch ist es laut unserer Firmenphilosophie leider nicht erlaubt handschriftliche Änderungen zu akzeptieren oder zu ignorieren. AAAAHHHH!
Manchmal spielt auch die Fax-Software Streiche und setzt einfach ihre Absender-Kennung auf den Rand und ueberschreibt damit eine ID-Nummer, die natuerlich auf dem Standard-Formular so nah am Rand ist, dass der sie unter dem Absender-Balken unleserlich wird. Sowas loest dann folgenden Text-Block aus: Das Fax kam nicht vollständig bei uns an. Teile der Seite waren leider am Rand abgeschnitten oder auf einer Folgeseite, welche nicht übertragen wurde. Ja, man "koennte" das Fax auch ueber viele andere Daten zuordnen ...
Desweiteren werden Domains die "irgendwann" mal bei diesem Provider waren (ja, er ist gross) weiterhin als interne Domains angesehen. Das bedeutet, dass man aus irgendwelchen Gruenden nicht mehr _mir_ die Faxvorlage zuschickt, sondern versucht dem Reg-C eine Mail zu schreiben. Da das anscheinend nicht funktioniert hat (Im Falle der Domain xy.de ist die papierlose Übertragung leider nicht möglich, da das Herkunftspaket gesperrt ist - aha?!? Oder vielleicht gekuendigt?) ist dann also wohl irgendwas durcheinander geraten und der KK lief einfach so durch. Und obwohl der KK schon laengst gelaufen war, wollte man doch zunaechst noch ein Providerwechselschreiben (In diesem Falle würden wir Ihnen gerne ein Blanko IKK-Formular zufaxen.) ... ahja - alles klar. Also ich kann da nicht mehr eins und eins zusammenzaehlen ...
