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05.02.2012, 15:39 Uhr

Probieren wir doch mal ... Ubuntu

Ich habe ja in Australien mit vielen Leuten darüber geredet, welche Distribution sie einsetzen. Fast alle schwören auf Debian, lediglich in Perth in der Informatik wurde RedHat eingesetzt. Von Gentoo hat jeder schon mal was gehört aber noch nie benutzt und Suse, Knoppix ... ja alles ist irgendwie bekannt. Und dann hat mir jemand mal Ubuntu empfohlen ... Vorteil von dieser auf Debian basierenden Distribution ist, dass der Release-Zyklus statt auf "naja, mal sehen" auf 6 Monate reduziert ist. Die Sicherheitsupdates kommen direkt, so wie bei Debian auch, aber man ist nicht gezwungen "unstable" zu benutzen, um aktuelle Versionen zu erhalten. Die Ubuntu-Leute machen im Prinzip das gleiche wie Debian, nur etwas schneller.

Die Standard-Installation hat Gnome als Desktop-Environment, aber angeblich gibt es auch ein kubuntu mit KDE. Die Live-CD startet auch brav auf eine spartanischen Desktop und die Install-CD erinnert sehr an den Debian-Installer.

Allerdings findet entweder mein alter Athlon500 Ubuntu gar nicht gut oder die Installation hat irgendwelche Probleme: Zumindest habe ich es nicht in akzeptabeler Zeit hinbekommen, das System sauber zu installieren. So toll die Dialoge und Installer-Fenster doch auch sein moegen: Wenn man keine Informationen darüber bekommt, warum man jetzt seit 20 Minuten den gleichen Bildschirm anschaut, dann kann man sich das ganze auch sparen.

Ich habe mir daher dann doch wieder Gentoo auf den Rechner gespielt - Ziel dieses Praxis-Tests war schliesslich Zeit und Arbeit zu sparen und nicht, dass ich die Ubuntu-Installation manuell auseinandernehme und Fehler suchen muss.

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