Ein Mensch kauft sich eine Brille bei oben zitiertem Billighersteller. Von billig kann zwar keine Rede sein, steht doch auf der Rechnung der stolze Betrag von 378 EUR. Naja, man ist nicht dumm und fragt zur Sicherheit nochmal seine Krankenkasse. Irgendwelche Behinderungen oder Sondertarife scheinen da eine Art von finanziellem GKV-Support in Aussicht zu stellen, welcher - man ist sehr erfreut - auch gewährt wird. Aber man benötige eine spezielle Rechnung, die man sich doch bitte beim Brillenfachgeschäft ausstellen lassen und dann einreichen solle.
Gut, denkt man sich, trägt seine Ergebnisse im Laden vor und bekommt ohne weiteres eine neue Rechnung - diesmal für die Krankenkasse - ausgestellt. Aber was sehen beglasten Augen auf dem neuen Schrieb: Plötzlich kostet jene 378-EUR-Brille nur noch 178 EUR.
Leider gibt es keine Überlieferung ob und wie das ganze gerechtfertigt wurde. Aber wenn es wirklich so ablief wie ich es momentan verstehe, ist es ein starkes Stück.
