08.12.2009, 07:31 Uhr - Beitrag von: chris
Angezeigt: 227
Ob ich meinen eigenen Namen Google? Ja, ab und zu. Und besonders spannend ist dies, wenn ich dadurch Dinge über mich erfahre, die ich vorher selbst noch nicht wusste :)
Zum Beispiel, dass ich mit zwei meiner PGP-Keys zur größten Clique innerhalb des PGP Web of Trust gehöre. Clique bedeutet dabei, dass sich alle enthaltenen Keys gegenseitig vertrauen - in diesem Fall sind das 42 von ca. 40.000 Keys, die insgesammt im WoT enthalten sind.
Grund dafür ist wohl u. a. meine Teilnahme an einer Massen-Keysigning-Party auf dem LinuxTag 2005.
Der ältere meiner Keys belegt zur Zeit im MSD-Ranking[2] von Henk P. Penning Platz 155. MSD steht für Mean Shortest Distance[3] und ist eine Maßeinheit dafür, wie groß die Durchschnittliche Entfernung von meinem Key zu allen anderen des Strong-Sets ist. Je kleiner, desto weniger Signaturprüfungen werden durchschnittlich gebraucht, um eine Vertrauenskette zwischen meinem und einem beliebigen anderen Key herzustellen.
06.11.2009, 09:56 Uhr - Beitrag von: chris
Angezeigt: 514
Eigentlich klingt es wie eine sehr einfach Aufgabe: Ich möchte meine Kontakte vom KDE-Adressbuch (KDE 4.2.2) sowohl in mein Outlook, als auch in mein Nokia E66 übertragen. Alle Komponenten unterstützen vcf/vcards und daher sollte das eigentlich problemlos funktionieren ... sollte man meinen ... (mehr) (556 Wörter)
19.10.2009, 20:25 Uhr - Beitrag von: chris
Angezeigt: 287
[UPDATE] Jack Wolfskin hat seine Abmahnungen zurückgenommen[7] und versprochen, zukünftig nicht gleich einen Anwalt einzuschalten, wenn bei kleingewerblichen Händlern der Verdacht auf Markenmissbrauch besteht.
Wer kennt Jack Wolfskin nicht? Ein erfolgreiches Unternehmen für Outdoor-Ausrüstung mit deutschem Urspung und einem exzellenten Image. Leider wurde mein positives Bild soeben deutlich getrübt:
Auf Spiegel Online[1] musste ich lesen, dass von Jack Wolfskin verschiedene Bastler und Handarbeitler abmahnen lies, weil sie auf Ihren Produkten ein Tazen-Muster abgebildet hatten. Allerdings könnte das ganze Thema für das Unternehmen zum PR-Desaster werden: Im Weblog auf [3] kann man ganz gut erkennen, welche Wellen dieses Thema seit dem letzten Wochenende schlägt.
Jack Wolfskin argumentiert auf [4], dass für die Verfolgung und Beurteilung von möglichen Markenrechtsverstößen auch Kosten entstehen und diese halt vom Verursacher getragen werden müssen. Trotzdem halte ich knapp 1000 EUR teure Abmahnungen bei Kleinsthändlern und halb-privaten Anbietern für völlig überzogen. Eine Hinweis- oder Warn-E-Mail vorab ist das Mindeste und abmahnen kann man dann immer noch. Ich sehe es als einen Teil der Verantwortung eines guten Unternehmens, dass man nicht gleich seinen Anwalt schickt.
Nachdem ich auf Wikipedia[5] ausserdem noch gelesen habe, dass Jack Wolfskin bereits 2004 gegenüber der Stiftung Warentest[6] die Auskunft verweigerte, ob seine Produkte fair, sozial und ökologisch hergestellt würden, werde ich mich zukünftig nach anderen Hersteller mit etwas mehr Verantwortungsbewusstsein umsehen. Auswahl gibt es ja genug.
13.09.2009, 00:09 Uhr - Beitrag von: chris
Angezeigt: 292
Das ZDF hat in seiner Mediathek einen Film zum Thema Internetsperren gegen Kinderpornografie veröffentlicht. In dem ca. 15 Minuten langen Bericht wird insbesondere die Frage verfolgt, wie nützlich diese Sperren tatsächlich sind und ob es sich nicht eher um Symbolpolitik handelt. Beeindruckend ist an diesem Film, dass sich das ZDF ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt hat und nicht der Politik nachplappert.
25.05.2009, 14:14 Uhr - Beitrag von: chris
Angezeigt: 618
In der Reihe "unverständliche Fehlermeldungen" präsentiere ich heute
"Internal Error 2705. Feature"
bei der Installation eines Updates für den Adobe LiveCycle Designer ES. Was das Programm eigentlich sagen wollte ist:
"Sie versuchen ein Update mit der Sprache 'German' zu installieren, aber Sie haben die englische Version des LiveCycle Designer installiert. Bitte laden Sie sich das Update in der passenden Sprache herunter."
20.05.2009, 10:52 Uhr - Beitrag von: chris
Angezeigt: 438
Nach "Wir sind Papst" und "Du bist Deutschland" wird uns derzeit ein Ausflug ans andere Ende der Gesellschaft organisiert ... George Orwell presents "Du bist Terrorist."
Nein, das ist keine Fiktion! Das nennt sich "Online-Durchsuchung" und "Vorratsdatenspeicherung" ... Herzlich Willkommen in der Realität!
20.05.2009, 06:48 Uhr - Beitrag von: chris
Angezeigt: 403
Aus den Nachrichten dürfte bekannt sein, dass die Bundesregierung zur Zeit an einem Gesetzentwurf für Internet-Sperren arbeitet. Die Begründungen scheinen zunächst kaum Kritik zuzulassen: Wer kann schon etwas gegen Maßnahmen zu "Eindemmung von Kinderpornographie" haben? Wir sollten uns aber bewusst sein, dass beispielsweise die geplante DNS-Sperre ein allgemeines Zensurmittel und in keiner Weise auf Kinderpornographie beschränkt ist. Wie können wir sicher sein, dass nicht auch andere Seiten gesperrt werden? Denn prüfen, was wirklich blockiert wird, darf man natürlich nicht - und tut man es doch, ist man dann automatisch ein Kinderschänder?
Auf der anderen Seite sind die Verbrecher von heute ja auch nicht völlig bescheuert. Wie schwer ist es, sich in seiner Netzwerkkonfiguration einen anderen (unzensierten) DNS-Server einzustellen? Selbst ein absoluter Computer-Laie braucht mit einer kurzen Anleitung vielleicht 30 Sekunden dafür. Oder man könnte einfach statt eines DNS-Namens direkt eine IP-Adresse oder einen Proxy im Ausland eingeben. Effektiv werden also nur die richtig Dummen erwischt, aber nicht die wahren Täter, um die es eigentlich gehen sollte. An der Erstellung und Verbreitung der Bilder und Filme ändert sich durch dieses Gesetz nämlich gar nichts. Dabei wäre eine bessere Strafverfolgung doch viel wichtiger - besonders, wenn man die Anbieter (Server) bereits kennt. Aber mit deutschen Providern über Sperren zu verhandeln ist natürlich leichter, als eine internationale Strafverfolgung zu organisieren.
02.04.2009, 17:07 Uhr - Beitrag von: chris
Angezeigt: 615
Heute morgen erreicht mich eine E-Mail unseres Providers, dass einer unserer Server vom Netz genommen wurde: Von ihm sei eine Denial-of-Service-Attacke ausgegangen.
Hackerangriff? Einbruch? Sicherheitsloch? Nun, eigentlich spricht diese Linux-Kiste nach außen nur ssh und VPN, es gibt keine unsicheren User-Passwörter und VPN-Zertifikate werden grundsätzlich nur auf sicherem Weg ausgegeben. Also wohl eher kein Sicherheitsproblem, auch wenn gleich alle zusammengezuckt sind und eines vermutet haben ... (mehr) (498 Wörter)
08.10.2008, 17:54 Uhr - Beitrag von: chris
Angezeigt: 608
Die Comics auf nichtlustig.de sind teilweise schon etwas ... naja ... anspruchsvoller ;-). Wer sich davon mal ein sehr unterhaltsames Bild machen will, dem empfehle ich den Trailer zum neuen NICHTLUSTIG-Buch ...
11.09.2008, 13:12 Uhr - Beitrag von: chris
Angezeigt: 625
Aus der Reihe *Meine Nerven* heute ein Beitrag von meinem (heißgeliebten) PGP Desktop. Man sollte ja meinen, dass eine Software, die man für viel Geld kaufen muss und die mittlerweile in Version 9.0.0 vorliegt, wenigstens bei grundsätzlichen Dingen zuverlässig funktioniert. Sollte man ...
Jetzt ist es aber schon zum zweiten mal passiert, dass sie zu meinem PGP-Schlüssel automatisch (= von selbst, kommentarlos, ohne Benutzerfehler, ohne Erklärung) eine neue UID inklusive Namen und E-Mail-Adresse hinzugefügt und diese UID signiert hat!
Das Schlimme: Name und E-Mail-Adresse stammen aus einer E-Mail, die ich zuvor an einen Kunden geschrieben hatte. Und ich habe mich noch gewundert, wieso der PGP Proxy meldet, dass er diese E-Mail verschlüsselt konnte. So ganz ohne Schlüsselaustausch. Und im Protokoll fand ich heraus: Verschlüsselt an MICH (und verschickt an den Kunden). Und im Keyring fand ich dann die neue UID ... AHHHHHHH!
Ich bin ja gespannt, was der Basic Support von PGP.com dazu zu sagen hat.
[Update]: Der Support wollte meine komplette Systemkonfiguration und jede Menge Logfiles haben, um das Problem nachzuvollziehen. Bei der Zusammenstellung dieser Daten bin ich aber selbst auf die Ursache gekommen: PGP hat eine Funktion "Eigene Benutzer-IDs automatisch hinzufügen" und überwacht, mit welchen E-Mail-Adressen man E-Mails versendet. Leitet man nun eine E-Mail weiter, so benutzt Outlook 2007 in manchen Fällen (z. B. bei der Weiterleitung von Kalendereinträgen) den Original-Absender, PGP denkt es wäre meiner ... é voilà, eine neue UID im Key.