30.10.2006, 10:46 Uhr - Beitrag von: chris
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Weil's doch so schön ist haben wir uns vor einigen Tagen einen Kürbis gekauft und gestern zu einer schaurig-freundlichen Laterne umgebaut. Eigentlich halte ich nicht viel davon diesen Nordamerikanischen Halloween-Brauch hier einzuführen, aber der Kürbis ist letztendlich nur Dekoration und damit ist es wieder OK.
Weiteres Ergebnis der Aktion ist ein großes Tablett voller Kürbiskerne, die gerade auf meiner Fensterbank in der Sonne trocknen. Bin mal gespannt ob die essbar werden, denn bislang schmecken sie etwas matschig.
Interessant finde ich die Herkunft des Wortes Halloween das wohl von "All Hallow's Eve" (Vorabend von Allerheiligen) abgeleitet ist. Es schreibt sich übrigens auch nicht Helloween sondern Halloween mit "a". Ersteres ist eine deutsche Metal Band ... ;-)
28.10.2006, 20:54 Uhr - Beitrag von: chris
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... wollte ich soeben vorschlagen, doch ein Blick ins Tübinger Kinoprogramm [1] macht mich stutzig: Weit und breit nichts von einer Sneak zu sehen. Das kann doch nicht sein, denke ich mir und rufe im Kino an. "Nein, heute läuft keine Sneak." - "Gibt es die Sneak denn überhaupt noch?" - "Doch schon ... aber momentan haben wir keinen Film der wenigstens ein bißchen was taugt" ... Aaah ja ;-)
Sneak steht übrigens für 'Sneak Preview' und bedeutet, dass man im Kino einen brandneuen Film anschaut dessen Namen und Inhalt man aber vorher nicht kennt. Läuft in Tübingen im Kino Blaue Brücke, Samstags um 23 Uhr und ist eigentlich fast immer ausverkauft.
18.09.2006, 03:30 Uhr - Beitrag von: chris
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Endlich ist es soweit: Mein Tauchurlaub in Ägypten ist nur noch wenige Stunden entfernt, Taschen sind gepackt und alle wichtigen Dinge so gut es ging erledigt. Um 12:10 Uhr werde ich heute mit Flug DE1766 Richtung Hurghada fliegen, von dort noch etwa 250 km nach Süden fahren und dann am Dienstag aus Marsa Alam für 10 Tage in See stechen.
Das Wetter in Hurghada sieht gut aus: 27 bis 37 °C mit strahlendem Sonnenschein und einer Wassertemperatur von 28 Grad ...
Entschuldigt bitte, dass die Kommentarfunktion nur noch für eingeloggte Benutzer funktioniert. Aber ich habe in der letzten Zeit mal wieder dermaßen viel Spam bekommen, dass dieser Schritt nötig war.
11.09.2006, 11:57 Uhr - Beitrag von: chris
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Seit längerem habe ich mit meiner Bank eine Vereinbarung, dass ich von meinen Kunden Geld per Lastschrift einziehen darf, sofern mir eine Einzugsermächtigung vorliegt. Das Unwissenheit nicht vor Strafe (hier: unnötigen Gebühren und Stress) schützt, habe ich anhand eines Abbuchungsauftrags gelernt:
Meiner Logik nach war eine Einzugsermächtigung etwas ehr dauerhaftes und ein Abbuchungsauftrag für einmalige Dinge, aber damit lag ich völlig daneben. Ich habe also Geld per Abbuchungsauftrag eingezogen und einige Tage später einen Anruf des Kundens bekommen, wieso ich ihm das Geld erst abgebucht und dann wieder zurücküberwiesen hätte ... ICH habe das bestimmt nicht getan und meine Bank weiß auch noch nichts davon, jedoch im Gespräch darüber fanden wir heraus, das es wohl am Abbuchungsauftrag lag ...
Das Online-Banking-Webinterface bietet mir im gleichen Formular Einzugsermächtigung und Abbuchungsaufträge an und der wesentliche Unterschied ist der, dass bei Abbuchungsaufträgen mein Kunde seiner Bank einen Auftrag erteilt und er bei Einzugsermächtigungen mir die Genehmigung ausstellen muss. Das hat Konsequenzen bei der Sicherheit des Geldeinzugs, denn eine auf eine Einzugsermächtigung basierende Abbuchung kann bis zu 6 Wochen problemlos (und danach auch per Gericht) rückgängig gemacht werden. Gegen Einzug per Abbuchungsauftrag kann der Kunde dagegen keinen Widerspruch einlegen und schafft damit Sicherheit beim Zahlungsempfänger, also mir.
Da dieser Abbuchungsauftrag allerdings gar nicht vorlag, hat sich seine Bank auch konsequenterweise geweigert das Geld abzubuchen (bzw. hat es zwar getan, aber ihren Fehler im Nachhinein bemerkt und wieder rückgängig gemacht). Was das jetzt an Gebühren kostet, werde ich wohl in den nächsten Tagen erfahren, aber wie heißt es so schön: Aus Erfahrung wird man klug.
07.09.2006, 00:33 Uhr - Beitrag von: chris
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Irgendwie ist es typisch für mich: Eigentlich weiß ich ja ganz genau, dass ich mich gesund ernähren sollte, aber sobald ich im Supermarkt vor der Obst- und Gemüsetheke stehe, beginnen alle noch so guten Vorsätze dahinzufaulen. Nun ja, ab und zu finden einige Äpfel, Bananen, vielleicht ein paar frische Pilze und ein, zwei Paprika den Weg in meinen Einkaufswagen. Aber irgendwie gehe ich dann doch zu selten einkaufen und die im normalen Supermarkt angebotene Qualität passt mir auch längst nicht immer.
Klar, es blieben dann noch die Bio-Läden, mit denen Tübingen ganz gut versorgt ist, aber dort muss man auch erstmal hinfahren, möglichst den passenden Appetit mitbringen und sich dann auch noch entscheiden, was man in den nächsten Tagen alles verzehren will/sollte.
Da ist der Gemüse-Lieferdienst, der von mindestens zwei Anbietern (Hofladen Kilchberg[1] und Weiss Vertrieb[2]) im Umkreis von Tübingen angeboten wird, genau das richtige für mich. Und so hat gestern eine Probekiste von Weiss Vertrieb den Weg in meine Küche und mein erster Eindruck hier ins Weblog gefunden ... (mehr) (261 Wörter)
17.08.2006, 20:13 Uhr - Beitrag von: chris
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Wer schon mal seinen PC zwecks optimiertem Audiogenuss an seine Stereoanlage anschließen wollte kennt sie vielleicht: Die Brummschleife. Ein gordischer Knoten ist nichts dagegen, wenn man versucht jene Schleife zu lösen, welche diesen kontinuierlichen, dumpfen und äußerst störenden Ton verursacht. Aber der Erfolg verspricht in beiden Fällen die Herrschaft über Asien, wo immerhin meine Stereoanlage und vermutlich auch 90 % meines PCs herkommen.
Liest man sich den Wikipedia-Artikel[1] zum Thema Brummschleifen durch, so bekommt man viele technische Erklärungen und Tipps, aber so wirklich verstanden habe ich kaum eine der Lösungen und praktisch umsetzen konnte/wollte ich sie schon gleich zweimal nicht. Beispielsweise der Satz "In Antennenleitungen - sie sind oft die Ursache der Brummschleife - kann ein Mantelstromfilter eingefügt werden." hilft mir erstmal (ohne den Artikel über Mantelstromfilter - welche etwa 20 EUR kosten - gelesen zu haben) überhaupt nicht weiter.
Trotzdem war das Stichwort "Antennenleitungen" die Lösung in meinem Fall. Nachdem ich nämlich sowohl die Audioverbindung zum Fernseher (der natürlich an eine Antennenleitung angeschlossen ist) als auch das Antennenkabel für den Radioempfang über's Kabelnetz entfernt hatte, war auch meine Brummschleife verschwunden.
Alexander der Große hätte es kaum besser machen können und allen mit einem ähnlichen Problem kann ich also nur empfehlen so viele Kabel wie möglich vorübergehend sowohl von der Stereoanlage wie auch vom PC zu entfernen. Ich hätte es mir ja eigentlich vorher schon fast denken können, denn abhängig davon welchen Aufzeichnungen man folgt, hat Alexander auch nur einen Pflock herausgezogen, mit dem der Jochriemen am Wagen Königs Gordios befestigt war ...
12.08.2006, 14:00 Uhr - Beitrag von: chris
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Eigentlich ist es extrem einfach einen Terroristen zu identifizieren: Sie tragen alle einen Vollbart, sehen gefährlich aus und ihre Frauen verstecken sich unter Burkas. Zur Sicherheit sollte man von derartigen Menschen sofort ein Foto machen und im Internet veröffentlichen, man kann ja nie wissen, ob man dadurch nicht vielleicht einen unmittelbar bevorstehenden Terroranschlag verhindern kann.
Die retorische Frage, ob man es sich wirklich derart einfach machen darf, brauche ich jetzt hoffentlich gar nicht erst zu stellen. Und der Tatsache, dass manche Leser und Schreiber eines recht fragwürdigen Weblogs das oben beschriebene Verhalten genau richtig finden, kann ich nur den Aufruf von Henning entgegensetzen: Lasst euch einen Solidaritätsbart wachsen!
09.08.2006, 02:03 Uhr - Beitrag von: chris
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Ich kann eigentlich gar nicht genau beschreiben, was hier momentan schief läuft. Vermutlich würde mich das Wissen um die Ursachen der Lösung des Problems um einiges näher bringen. Aber ich bin entweder zu blöd oder das System sieht derartige Auskünfte einfach nicht vor. Wie auch immer, die meisten werden bereits erraten haben was ich hier gerade versuche zu vollbringen: Ich möchte Windows installieren und bekomme statt dessen nur Bluescreens ...
07.08.2006, 09:29 Uhr - Beitrag von: chris
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Wie brennt man eine DVD an einem Laptop auf dem man nichts installieren darf/will und aber auch über keine vernünftige Brennersoftware und keine internen optischen Laufwerke verfügt? Meine Zutaten für die Lösung waren ein externer DVD-Brenner, eine Knoppix-CD und viel Glück beim Trial and Error ... (mehr) (338 Wörter)
05.08.2006, 21:40 Uhr - Beitrag von: chris
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Man lernt nie aus. Wohl jeder hat schon von dem Versuch gehört, bei dem man ein Stück Fleisch in ein Glas Cola legt und darauf wartet, dass sich das Fleisch auflöst. Wird das nicht gerne als Beleg dafür benutzt, wie schädlich Cola für die Zähne sein muss?
Aber was lesen[1] meine müden Augen soeben: Alles nur ein Mythos. Zwar enthält Cola wirklich Phosphorsäure und löst das Stück Fleisch auch wohl auf. Aber das Gleiche würde (laut Wikipedia) auch in einem Glas Apfelsaft oder Wein passierten, kurzum in allem was Säure enthält. Mangels Fleisch, Cola und Apfelsaft kann ich das grad nicht ausprobieren, und mein Wein ist mir dafür nun wirklich zu schade.
Ob es aber vielleicht doch ungesund ist, darf sich aber jeder selbst überlegen. Immerhin soll ein halber Liter von diesem Getränk einen Zuckergehalt von 18 Stück Würfelzucker haben. Ob zuckerfreies Cola light es allerdings besser macht, sei dahingestellt.
Alles andere als ein Mythos aber scheint es zu sein, dass die Coca-Cola Company es mit den Menschenrechten nicht ganz so ernst nimmt[2]. Von Entlassungen über Entführungen bis hin zu Mord wird ihnen einiges vorgeworfen. Betroffen sind wohl meist kritische Gewerkschaftsführer oder -mitglieder, sowie Demonstranten. Aus diesem Grund boykottieren bereits einige amerikanische Universitäten sämtliche Coca-Cola Produkte[3] und vor einer Woche habe ich auch in der Tübinger Innenstadt einen entsprechenden Informationsstand gesehen, der vor Coca Cola warnt.
Wer sich allerdings nun gegen Coca Cola entscheidet und denkt mit der Verbannung von Cola, Fanta, Sprite sei's das gewesen, der täuscht sich leider. Auf [4] darf man lesen, dass man ab sofort auch besser einen Bogen um Bonaqa, Lift, Kinley, Nestea, Nescafé, Urbacher Mineralwasser, Apollinaris, Heppinger, Powerade, ... machen sollte - alles von Produkte von Coca Cola.
Aber wenn man mit sowas erstmal anfängt, dann findet man so schnell kein Ende mehr. Auf [5] gibt es das Schwarzbuch der Markenfirmen und eine lange, lange Liste von Vorwürfen gegen viele Konzerne wie Nestlé, Bayer, Deutsche Bank, McDonald's, Nike und vielen mehr die von Kinderarbeit bis Umweltzerstörung reichen.
Und wenn man dann auch noch gegen Genmanipulation im allgemeinen ist, dann sollte man mal bei Greenpeace vorbeischauen. Dort findet man eine lange Liste von Herstellern[6], die den Einsatz von genmanipulierten Rohstoffen oder Futtermitteln nicht ausschließen wollen. Aber denkt man an sowas, wenn man im Supermarkt zum Landliebe-Joghurt[7] greift?