weblog.christoph-probst.com     Willkommen bei Christophs Weblog    
04.09.2010, 02:20 Uhr    
 
  • Mitmachen
  • Statistik
  • Enttäuschende Reinigungskraft

      Druckfähige Version anzeigen  
    Wenn jemand aufräumt oder putzt, dann ist das normalerweise etwas Gutes. Manchmal wird man etwas eingeschränkt ("Die Toilette wird gerade gereinigt, bitte benutzen Sie die Toiletten am Ende des Ganges"), aber das kennt man und kommt damit klar.

    Was ich nicht kannte war die Art und Weise, in der Aufzüge gereinigt werden.

    Zunächst fing der gute Mann an, die Aufzugstür zu reinigen. Insbesondere die (in seinen Augen anscheinend stark verschmutzte) Lichtschranke, so dass die Tür gar nicht erst schloss. Na gut, das dauert ja nicht ewig ... aber danach blieb er im Aufzug und fing plötzlich an die Knöpfe zu polieren. Und zwar genau so, dass er dabei jeden einzelnen Knopf einmal drückte und den Aufzug für die nächsten 5 Stockwerke anhalten ließ.

    Auf meinen entsetzten Blick kam nur die Frage "ja wann soll ich es denn sonst machen?". Die Antwort "Immer dann, wenn ich nicht gerade auch im Aufzug bin" fiel mir auf die Schnelle nicht ein ... aber es gab ja auch noch eine Treppe ...


    Kommentare (0)

    [Update] Jack Wolfskin mahnt Bastler ab

      Druckfähige Version anzeigen  
    [UPDATE] Jack Wolfskin hat seine Abmahnungen zurückgenommen[7] und versprochen, zukünftig nicht gleich einen Anwalt einzuschalten, wenn bei kleingewerblichen Händlern der Verdacht auf Markenmissbrauch besteht.


    Wer kennt Jack Wolfskin nicht? Ein erfolgreiches Unternehmen für Outdoor-Ausrüstung mit deutschem Urspung und einem exzellenten Image. Leider wurde mein positives Bild soeben deutlich getrübt:

    Auf Spiegel Online[1] musste ich lesen, dass von Jack Wolfskin verschiedene Bastler und Handarbeitler abmahnen lies, weil sie auf Ihren Produkten ein Tazen-Muster abgebildet hatten. Allerdings könnte das ganze Thema für das Unternehmen zum PR-Desaster werden: Im Weblog auf [3] kann man ganz gut erkennen, welche Wellen dieses Thema seit dem letzten Wochenende schlägt.

    Jack Wolfskin argumentiert auf [4], dass für die Verfolgung und Beurteilung von möglichen Markenrechtsverstößen auch Kosten entstehen und diese halt vom Verursacher getragen werden müssen. Trotzdem halte ich knapp 1000 EUR teure Abmahnungen bei Kleinsthändlern und halb-privaten Anbietern für völlig überzogen. Eine Hinweis- oder Warn-E-Mail vorab ist das Mindeste und abmahnen kann man dann immer noch. Ich sehe es als einen Teil der Verantwortung eines guten Unternehmens, dass man nicht gleich seinen Anwalt schickt.

    Nachdem ich auf Wikipedia[5] ausserdem noch gelesen habe, dass Jack Wolfskin bereits 2004 gegenüber der Stiftung Warentest[6] die Auskunft verweigerte, ob seine Produkte fair, sozial und ökologisch hergestellt würden, werde ich mich zukünftig nach anderen Hersteller mit etwas mehr Verantwortungsbewusstsein umsehen. Auswahl gibt es ja genug.


    [1] http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpo...90,00.html
    [2] http://de.dawanda.com/product/3272130...all-Pfoten
    [3] http://www.werbeblogger.de/2009/10/17...hn-herbst/
    [4] http://www.werbeblogger.de/2009/10/19...lungnahme/
    [5] http://de.wikipedia.org/wiki/Jack_Wolfskin
    [6] http://www.test.de/themen/freizeit-re...0/1226862/
    [7] http://www.heise.de/newsticker/meldun...38415.html

    Kommentare (0)

    Internetsperren gegen Kinderpornografie

      Druckfähige Version anzeigen  
    Das ZDF hat in seiner Mediathek einen Film zum Thema Internetsperren gegen Kinderpornografie veröffentlicht. In dem ca. 15 Minuten langen Bericht wird insbesondere die Frage verfolgt, wie nützlich diese Sperren tatsächlich sind und ob es sich nicht eher um Symbolpolitik handelt. Beeindruckend ist an diesem Film, dass sich das ZDF ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt hat und nicht der Politik nachplappert.

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/839444?inPopup=true


    Kommentare (0)

    Du bist Alles!

      Druckfähige Version anzeigen  

    Nach "Wir sind Papst" und "Du bist Deutschland" wird uns derzeit ein Ausflug ans andere Ende der Gesellschaft organisiert ... George Orwell presents "Du bist Terrorist."

    Nein, das ist keine Fiktion! Das nennt sich "Online-Durchsuchung" und "Vorratsdatenspeicherung" ... Herzlich Willkommen in der Realität!


    Kommentare (0)

    ePetition gegen Internetzensur

      Druckfähige Version anzeigen  
    Aus den Nachrichten dürfte bekannt sein, dass die Bundesregierung zur Zeit an einem Gesetzentwurf für Internet-Sperren arbeitet. Die Begründungen scheinen zunächst kaum Kritik zuzulassen: Wer kann schon etwas gegen Maßnahmen zu "Eindemmung von Kinderpornographie" haben? Wir sollten uns aber bewusst sein, dass beispielsweise die geplante DNS-Sperre ein allgemeines Zensurmittel und in keiner Weise auf Kinderpornographie beschränkt ist. Wie können wir sicher sein, dass nicht auch andere Seiten gesperrt werden? Denn prüfen, was wirklich blockiert wird, darf man natürlich nicht - und tut man es doch, ist man dann automatisch ein Kinderschänder?

    Auf der anderen Seite sind die Verbrecher von heute ja auch nicht völlig bescheuert. Wie schwer ist es, sich in seiner Netzwerkkonfiguration einen anderen (unzensierten) DNS-Server einzustellen? Selbst ein absoluter Computer-Laie braucht mit einer kurzen Anleitung vielleicht 30 Sekunden dafür. Oder man könnte einfach statt eines DNS-Namens direkt eine IP-Adresse oder einen Proxy im Ausland eingeben. Effektiv werden also nur die richtig Dummen erwischt, aber nicht die wahren Täter, um die es eigentlich gehen sollte. An der Erstellung und Verbreitung der Bilder und Filme ändert sich durch dieses Gesetz nämlich gar nichts. Dabei wäre eine bessere Strafverfolgung doch viel wichtiger - besonders, wenn man die Anbieter (Server) bereits kennt. Aber mit deutschen Providern über Sperren zu verhandeln ist natürlich leichter, als eine internationale Strafverfolgung zu organisieren.

    "Eine Zensur findet nicht statt.", so steht es im Artikel 5 des Grundgesetzes. Damit es auch so bleibt haben auf der Webseite des Bundestags bereits über 90.000 Bürger eine Online-Petition gegen den Gesetzentwurf unterschrieben.
    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860

    Besonders folgender offene Brief fasst die erschreckende Unfähigkeit mancher Polikter nochmal zusammen:
    http://www.stopp-zensursula.de/2009/05/wenn-politiker-nicht-informiert-sind/

    Weitere Details und Hintergründe werden beispielsweise auf folgenden Seiten ausführlich beschrieben:
    http://www.stopp-zensursula.de/
    http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,619505,00.html
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sperrung_von_Internetseiten_in_Deutschland

    Kommentare (0)

    Produkttest: reer Türgitter Alina

      Druckfähige Version anzeigen  
    Aus gegebenen Anlass schauen wir uns derzeit Gitter an, die man in eine Tür bzw. vor einem Treppenabgang aufstellen kann, damit ein Kind nicht rauskrabbeln bzw. herunterfallen kann. Nicht so begeistert waren wir vom Türgitter Alina von reer, obwohl es auf den Produktfotos einen guten Eindruck macht ... (mehr) (321 Wörter)

    Kommentare (1)

    Im Schatten der schönsten Verbindung

      Druckfähige Version anzeigen  
    Seit heute haben wir die schönste Verbindung ins Internet, die es der Werbung nach momentan zu haben gibt. Einige kleine Eindrücke und Anekdoten der ersten Tage habe ich hier mal gesammelt ... (mehr) (353 Wörter)

    Kommentare (0)

    KOrganizer, die Zeitmaschine

      Druckfähige Version anzeigen  
    Ich bin begeistert: Mein Terminkalender wird immer voller und endlich habe ich mit dem KOrganizer (v3.5.6, Kubuntu) ein Programm gefunden, dass mir erlaubt mehr als 24 Stunden pro Tag zu verplanen. :-)

    Wer den Bug reproduzieren mag: Kalender einrichten, Ansichten, "Darstellungsgröße einer Stunde" reduzieren, speichern, horizontale Linie zwischen Ganzer-Tag-Termine und Stunden-Terminen nach unten verschieben, im Stunden-Termine-Fenster nach unten Scrollen.

    Leider läßt die Termin-Eingabemaske Termine um 28 Uhr dann leider doch nicht zu, aber das wäre ja nur ein kleiner Feature-Request.

    Kommentare (0)

    Warme Füße

      Druckfähige Version anzeigen  
    Auf meiner täglichen Gradwanderung zwischen Glück und Missgeschick bin ich am letzten Montag im wahrsten Sinne des Wortes ins Fettnäpfchen getreten. Beeindruckt von einer abendlichen Vernissage in der Münchner Innenstadt erblickten meine Augen schöne Bilder, aber nicht die dekorativ brennende Alu-Schalen-Kerze auf dem Boden vor den Fenstern. Plötzlich war mein Fuß warm, ein halber Liter Wachs großflächig über meinen Fuß verteilt und eine abendfüllende Beschäftigung gefunden.


    Kommentare (0)

    Anschnallpflicht

      Druckfähige Version anzeigen  

    Immer wieder sind Leute überrascht, wenn ich als Autofahrer erst dann losfahre, wenn sich wirklich alle angeschnallt haben. Bislang habe ich das immer damit begründet, dass schon ein eigentlich unbedeutender Auffahrunfall für unangeschnallte Mitfahrer tödliche Folgen haben kann. Und dafür will ich auf keinen Fall verantwortlich sein.

    Der folgende Film zeigt nun äußerst anschaulich, dass man durch unangeschnallte Mitfahrer auch sein eigenes Leben riskiert. Schade, dass sowas nicht auch im Deutschen Fernsehen gesendet wird - das würde sicherlich einige mehr von der Gurtpflicht überzeugen.


    Kommentare (0)